Maschinenraum der Kultur
Die letzte rheinische Sensenfabrik aus dem späten 18. Jahrhundert ist heute ein lebendiges Museum, in dem die historische Produktionsstätte selbst zum größten Exponat wird.
Doch der Sensenhammer ist mehr als ein Ort des Erinnerns – er ist eine Bühne mit unverwechselbarem Charakter. Das Publikum sitzt mitten in der Maschinenhalle, umgeben von schweren Hämmern, alten Werkbänken und rußgeschwärzten Wänden. Alles wirkt, als hätten die Arbeiter*innen den Raum erst vor wenigen Augenblicken verlassen. Die Hämmer scheinen jederzeit wieder in Bewegung geraten zu können, und über allem liegt der eigentümliche Duft von Ruß und Öl.
Diese besondere Nähe und Dichte schaffen ein Kulturerlebnis, das seinesgleichen sucht. Wenn der Funke von der Bühne in den Saal überspringt, entsteht eine Intensität, die man so nur hier erlebt. Nicht nur die Christmas-Jazz-Konzerte sind regelmäßig weit im Voraus ausverkauft. Immer wieder wird der Sensenhammer selbst zum Mitspieler – und bereichert die Kunst und Kultur um ein unverwechselbares, industrielles Flair.
Anfahrt und Parken
Das Industriemuseum Freudenthaler Sensenhammer liegt Stadtteil Schlebusch. Etwa 100 Meter vor dem Sensenhammer befindet sich rechter Hand am Hammerweg ein Parkplatz.
Mit dem Bus erreichbar ist der Sensenhammer über die Haltestelle „Von-Diergardt-Straße“. Dort halten die Linien 208 (vom Bahnhof Leverkusen-Mitte), die Linien 222 (vom/zum Bahnhof Leverkusen-Manfort), 202 und 205 (vom/zum Bahnhof Leverkusen-Opladen), die Linie 260 (von/nach Köln) sowie die Linie 207. Der Fußweg von der Haltestelle beträgt etwa 10 Minuten.
Barrierefreiheit
Der Sensenhammer ist über den (nicht-öffentlichen) Straßenzugang barrierefrei zu erreichen. Bitte sprechen Sie unser Servicepersonal an, um in den Saal geführt zu werden!
