Shows & Musicals

Renegade/Pottporus e.V. (DE) – back to the roots

Datum 19.01.2023
Ort Forum (Großer Saal)

HipHop-Tanzstück

Choreographie: Niels „Storm“ Robitzky; Choreografische Assistenz: Christian Zacharas; Sound: Julian Büsselberg, Malte Senske (SONIC MOOD); Licht: Moritz Bütow; Bühne: Bianca Benzer, Matthias Brinkhoff, Aaron Stratmann. Tanz: Viola Luise Barner, Souhail Jalti, Kleson Silva Moreira, Solomon Quaynoo, Wilhelmina Stark, Rymon Zacharei

18:45 Uhr Einführung mit Cindy Jänicke, Dramaturgin v. Renegade

Renegade, 2003 als erste urbane Tanzcompagnie in Deutschland gegründet, hat mittlerweile 30 Produktionen kreiert, wurde weltweit zu Gastspielen eingeladen und mehrfach ausgezeichnet. Von 2010–2017 holte die Herner Compagnie unter dem Label ‚Renegade in Residence‘ die Sparte Tanz zurück ans Schauspielhaus Bochum und ist so wegweisendes Beispiel für eine erfolgreiche Kooperation zwischen freier urbaner Szene und Stadttheater. Im Spannungsfeld zwischen urbanen und zeitgenössischen Stilen, Autodidakten und ausgebildeten Bühnentänzerinnen und -tänzern, Tanztradition und HipHop-Kultur entstehen spartenübergreifende Produktionen, die immer wieder außergewöhnliche Perspektiven hervorbringen. (Zwei davon, „Robozee vs. Sacre“ und „Basmala“, konnte das Leverkusener Publikum schon erleben.)

Mit der Produktion „back to the roots“ geht Choreograph Niels „Storm“ Robitzky zurück zu den HipHop-Wurzeln in Deutschland, genauer gesagt zum Anfang der 1980er Jahre, als Breaking mit spektakulären Moves in den Fußgängerzonen der Großstädte für Furore sorgt. Und als der Ghettoblaster zum Markenzeichen und Rap zum Soundtrack für eine kulturelle Bewegung wird. Wo steht er heute, und wie hat sich seine Ästhetik weiterentwickelt? Lässt sich der Spirit der Anfangsjahre wiederbeleben oder war er nie verschwunden?

Break-Legende Niels „Storm“ Robitzky begibt sich mit 6 internationalen Tänzerinnen und Tänzern der verschiedenen urbanen Stile auf eine Zeitreise, katapultiert das Publikum direkt ins ‚Golden Age of HipHop‘ – und begeistert damit nicht nur ein jüngeres Publikum.

Vorstellungsdauer: ca. 1 Stunde ohne Pause

Foto: Oliver Look

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