Topos, City Leverkusen

Topos, City Leverkusen

MR. JAZZ AT HOME.

1969 öffnete Wolfgang Orth die Tür des Topos in der Wiesdorfer Hauptstraße. In den nächsten Jahrzehnten sollten Weltstars des Jazz die Bühne des Kneipen-Clubs erklimmen: Art Blakey, Marla Glenn, Joe Henderson, Les Mac Cann. Denn am Tresen des Topos gründete sich 1978 ein Verein mit dem Ziel die Jazzmusik zu fördern und als festen Bestandteil in der Kulturszene von Leverkusen zu etablieren. Orth und seine Mitstreiter des Jazz Lev e.V. initiierten die Leverkusen Jazztage. Mitte der 1990er-Jahre wurden die Jazztage von Eckhard Meszelinsky, jetzt von Fabian Stiens und dem Leverkusener Jazztage e.V. fortgeführt. Orth hingegen, der unermüdliche Mr. Jazz, reüssierte mit dem „River Boat-Shuffle“ und dem renommierten „Streetlife-Festival“ an der Hauptstraße. Und dabei nahm alles immer im Topos seinen Anfang. Mr. Jazz at home!

Nach Orths Tod 2019 führt seine Witwe Ingrid den Club weiter und wird dabei tatkräftig von dem immer noch bestehenden und neu unter Führung von Tobias Sauter aufgestellten Verein Jazz Lev unterstützt. Der Topos steht nach wie vor für Blues und Jazz vom Feinsten. Gelegentlich gastieren aber auch Rock- und Popkünstler. Und geblieben ist die intime Atmosphäre in diesem Kneipenclub. Das Publikum steht in Reichweite zum Tresen oder nimmt auf einer geschwungenen Sitzbank Platz, die sich an der einen Längswand bis vor die Bühne schlängelt. Dieses Möbel könnte auch von Hundertwasser stammen und gibt dem Topos ein ganz eigenes Gepräge.

Also Musikfans jeglichen Alters, am Topos kommt ihr nicht vorbei.

 

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