LECKER WURST.
Diesen Wurststand auf dem Opladener Marktplatz kennt man. Da trifft man auch schon mal Bekannte aus Solingen, die sich später am Tag noch einmal zum Wurst Maxe aufgemacht haben. Das kommt nicht von ungefähr. Die Geschichte des Wurst Maxe reicht über 50 Jahre zurück. Damals wartete der Original „Maxe“ noch mit einem „Wurst-Bauchladen“ vor dem Opladener Kino in der Bahnhofstraße, um heiße Brühwürstchen zu verkaufen.
1981 übernahmen die Eheleute Pauli diese „Wurstinstanz“, deren Neffe Olaf Glitzner heute den Wurstmaxe betreibt. Sie bauten mit viel Liebe und Gespür die Marke aus und weiter auf. Zurück an den Stand. Hier gibt es ordentliche Pommes, keine Frage. Der Solinger nimmt die Currywurst, ich nehme die Berliner Currywurst. „Was macht denn den Unterschied aus?“ „Die Berliner bekommt ihren Geschmack durch viel Paprika, die bürgerliche ist mit Majoran gewürzt.“ Die Dame vom Grill kennt sich aus, zack zack. Da schmecken die Currywürste der Stadt. Der Wurststand hat zudem Öffnungszeiten, die uns zu jeder Jahreszeit das Gefühl geben, dass wir täglich auch bis spätabends am Opladener Marktplatz unsere Sehnsucht nach einem kultigen Imbiss stillen können.
Hendrik Neubauer
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