Die Schiffsbrücke an der Wupper ist zurück
Nach über vier Jahren Pause hat die Schiffsbrücke an der Wuppermündung wieder den Betrieb aufgenommen – zunächst an Wochenenden. In der historischen Tjalk werden Kaffee, Kuchen, Bier, Wein und Würstchen angeboten. Bei schönem Wetter lädt zudem der Ponton zum Verweilen in der Sonne ein.
Geöffnet ist das Leverkusener Wahrzeichen immer samstags und sonntags ab 13 Uhr. Bei Hochwasser oder extremen Wetterlagen wie Sturm, Hagel oder Glatteis muss die Brücke allerdings geschlossen bleiben.
Die Ansiedlung des Bayerwerks am Rhein zog auch Arbeitskräfte aus den benachbarten Orten am Rhein ins Werk. Eine natürliche Barriere stellte auf diesem Weg zwischen Hitdorf, Rheindorf und dem Werk allerdings die Wuppermündung dar. So wurde die Fähre dort im Jahre 1920 durch eine erste Schiffssteganlage ersetzt. Zuerst auf Pontons, seit 1956 auf drei historischen (und auf die Namen »Einigkeit«, »Recht« und »Freiheit« getauften) Schiffen in der alten Wuppermündung wurde ein Steg auf das andere Ufer geführt. Die gesamte Anlage wurde 1983 in die Denkmalliste der Stadt Leverkusen eingetragen. Das bewahrte sie allerdings nicht vor Zerstörung durch Brand 1992. Ein Förderverein, der sich 1995 gründete, brachte es mit vielen tausend Arbeitsstunden der Vereinsmitglieder und öffentlichen Zuschüssen von mehr als einer Million Euro schließlich fertig, dass die Schiffsbrücke zu Ostern 2014 wieder eröffnet werden konnte.
Foto: © Walter Goralski
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