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Klavier zu vier Händen mit Bertold Wicke und Harald Schroeter-Wittke
Das Konzert „Übersetzungen“ widmet sich der Idee der Übertragung – in Sprache, Religion und Musik. Ausgangspunkt ist die Frage, wie Werke und Inhalte in neue Formen übersetzt werden und welche Veränderungen dabei entstehen.
Das Christentum gilt als Übersetzungsreligion: Jesus sprach Aramäisch, überliefert ist seine Botschaft in griechischer Sprache. Auch Martin Luthers Bibelübersetzung prägte die Entwicklung einer einheitlichen deutschen Sprache. In der Musik zeigt sich Übersetzung unter anderem in Klaviertranskriptionen großer Orchesterwerke. Vor dem 20. Jahrhundert boten sie die Möglichkeit, sinfonische Musik auch außerhalb des Konzertsaals erlebbar zu machen – etwa im häuslichen Musizieren zu vier Händen.
Im Mittelpunkt des Konzerts steht die 2. Symphonie von Jean Sibelius, die in einer selten aufgeführten russischen Klaviertranskription präsentiert wird. Die Symphonie gilt als Geburtsstunde der finnischen Nationalmusik.
Berthold Wicke und Harald Schroeter-Wittke musizieren seit fast 40 Jahren gemeinsam als Duo für Klavier zu vier Händen. Berthold Wicke war A-Kantor in Bonn und initiiert auch im Ruhestand musikalische Projekte. Harald Schroeter-Wittke ist Professor für Evangelische Theologie in Paderborn und beschäftigt sich intensiv mit Musik und Klavierliteratur.
INFO
Besetzung: Berthold Wicke (Klavier), Harald Schroeter-Wittke (Klavier).
Der Eintritt ist frei, um eine Spende für die Künstler wird gebeten.
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