Die jüdische Gemeinde im mittelalterlichen Prag wird immer wieder gewaltsam angegriffen. Rabbi Löw erschafft darum den Golem, ein Wesen mit unvorstellbarer Kraft, der die Juden vor den Übergriffen schützen soll. Doch gegen die Intrigen der Äbtissin Gerlinda von Hohenstaufen scheint auch der Golem machtlos. Die Lage eskaliert, als der kostbare Abendmahlskelch des Klosters in der Synagoge gefunden wird. Die Synagogendienerin und ihre Tochter sollen hingerichtet und das jüdische Viertel zerstört werden. Kann das Schicksal noch gewendet werden oder bleibt nur die Flucht aus Prag? Das Theaterstück ist eine eigene Nacherzählung der Sage vom Golem. Ob es den Golem wirklich gegeben hat, darf bezweifelt werden. Die Anfeindung und Verleumdung gegen Juden sind hingegen traurige Wirklichkeit – bis heute. Leitung: Heribert Rösner
Foto: (c) Simon Schiele
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