Haus der Künste
Unweit der Dhünn liegt Schloss Morsbroich wie eine grüne Insel inmitten eines weitläufigen Parks. Aus einer ehemaligen Burg des Deutschen Ritterordens hervorgegangen, erhielt die Anlage Ende des 18. Jahrhunderts ihre barocke Gestalt. Im 19. Jahrhundert ließ der Fabrikant Friedrich Wilhelm von Diergardt das Gebäude um zwei Flügel erweitern. Seit 1974 ist das Schloss im Besitz der Stadt Leverkusen. Der Spiegelsaal, oft als „gute Stube der Stadt“ bezeichnet, bildet bis heute einen repräsentativen Rahmen für gesellschaftliche und kulturelle Anlässe.
Hier schlägt der Kunstpuls der Stadt: Das Museum Morsbroich setzt die entscheidenden Impulse für das künstlerische Leben in Leverkusen und weit darüber hinaus. Als eine der ersten Neugründungen für Gegenwartskunst in der jungen Bundesrepublik – eröffnet am 27. Januar 1951 – steht es bis heute für ein programmatisches Verständnis von Kunst, das sich an aktuellen Entwicklungen orientiert und neue Perspektiven eröffnet. In direkter Nachbarschaft bringt der Kunstverein Leverkusen zusätzliche Impulse jenseits des Mainstreams ein, während sich im Schlosscafé die vielleicht schönsten Kunstpausen der Stadt genießen lassen.
Auch der weitläufige Schlosspark wird zur Bühne: Als atmosphärischer Open-Air-Raum bietet er Platz für unterschiedliche Kulturveranstaltungen und macht Morsbroich zu einem lebendigen Treffpunkt für Kunstliebhaber*innen und Konzert-Publikum.
Anfahrt und Parken
Direkt am Museum stehen begrenzte kostenpflichtige Parkplätze zur Verfügung.
Gerade bei größeren Veranstaltungen ist es ratsam mit Bus oder Fahrrad anzureisen.
Am der Haltestelle „Museum Morsbroich“ halten die Linien 212, 214, SB21, SB22 und SB42. Allen Linien verbinden das Museum mit dem Bahnhof Leverkusen-Mitte.
Barrierefreiheit
Der Spiegelsaal des Schlosses ist über einen Aufzug barrierefrei zu erreichen. Bitte sprechen Sie unser Servicepersonal an!
